Kunsttherapie ist eine kreative Methode, bei der Gedanken, Gefühle und innere Prozesse durch diverse künstlerische Medien wie Malen, Zeichnen, Collagen, Fotografie oder plastisch-skulpturale Gestaltung sichtbar werden. Sie hilft, Prozesse zu verstehen, Ressourcen zu stärken und neue Perspektiven zu entwickeln.
Dies alles geschieht ohne Leistungsdruck und künstlerische Vorkentnisse, da es nicht um ein Kunstwerk geht sondern um das Schaffen an sich.
Kunsttherapie ist für Menschen jeden Alters geeignet, die sich selbst auf kreative Weise begegnen und mehr Leichtigkeit in ihr Leben bringen möchten.
Wie läuft eine Kunsttherapie ab?
Kunsttherapie ist so individuell wie die Menschen, die daran teilnehmen.
Es gibt keinen starren Ablauf – und gleichzeitig eine klare, sichere Struktur.
Ankommen & Raum öffnen:
Zu Beginn geht es darum, anzukommen.
Im Raum, im Moment und bei sich selbst. Ein erstes Gespräch schafft Vertrauen und bildet die Grundlage für die therapeutische Beziehung.
Anliegen oder kreativer Einstieg:
Klient*innen kommen entweder mit einem konkreten Thema oder kreative Impulse eröffnen eine Richtung. Manchmal zeigen sich innere Prozesse nicht sofort in Worten. Durch kleine Übungen, Materialien oder Symbole entsteht ein erster Zugang.
Gestaltungsphase:
Im Zentrum steht das kreative Arbeiten: Malen, Zeichnen, Collage oder plastisches Gestalten, freies Experimentieren mit Materialien. Dabei entstehen sichtbare Werke: Ausdruck von Gefühlen, Gedanken und inneren Bildern, die nicht „schön“, aber authentisch sind.
Wahrnehmen & Verstehen:
Das entstandene Werk hilft, innere Prozesse sicht- und greifbar zu machen. Oft werden dabei unbewusste Themen, Gefühle klarer und neue Perspektiven erkennbar. Das Werk dient als „Spiegel“ ohne Bewertung und mit der Möglichkeit der Transformation.
Reflexion & Integration:
Im gemeinsamen Gespräch wird das Erlebte eingeordnet: Was zeigt sich im Bild? Welche Gedanken oder Gefühle tauchen auf? Was bedeutet das für den Alltag?
So können neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.
Wie wirkt Kunsttherapie?
Kunsttherapie nutzt bildnerische Mittel therapeutisch.
Durch das kreative Tun werden psychische Prozesse angeregt und erfahrbar gemacht.
Sie fördert:
Selbstwahrnehmung & Empathie
Ausdruck und Kommunikation
Selbstregulation & innere Stabilität
Autonomie und Selbstwirksamkeit
Der schöpferische Prozess aktiviert sowohl Wahrnehmung als auch Körper und Emotionen und ermöglicht somit Entwicklung auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
Was macht Kunsttherapie besonders?
Nicht das Werk ist wichtig sondern der Weg dorthin.
Materialwahl, Bewegungen, Entscheidungen und die gemeinsame Reflexion geben wertvolle Hinweise für den persönlichen Entwicklungsprozess.
Kunsttherapie verbindet kreativen Ausdruck mit therapeutischer Begleitung.
Sie hilft, innere Prozesse sichtbar zu machen, zu verstehen und neue Wege für den Alltag zu entwickeln.
Neugierig geworden?
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Termine und Honorar nach Vereinbarung!

Ich bin Mitglied des Österreichischen Berufsverband für Kunsttherapie (ÖBKT). Meine Arbeit unterliegt hohen Qualitätsstandards und wird durch laufende Fortbildungen und Supervisionen gesichert.
